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Senay Duczu "Hitler war eine Türkin"
Freitag, 21. Februar 2020 - Leibniz Theater

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Echt jetzt? War Hitler eine Türkin?
„Du Hitler“ wurde sie von einem nichtdeutschen Mitbürger im Zug beschimpft, als sie ihn bat, sein Rad ordentlich abzustellen, damit die Fahrgäste in den Zug einsteigen können.
Eigentlich will Senay Duzcu doch nur richtig in Deutschland ankommen und die Ordnung achten. Als der Komikerin beim Schminken vor einem Auftritt der künstliche Wimpernstreifen versehentlich vom Oberlid auf die Oberlippe schwebt, fällt es ihr wie Schuppen von den Augen: Man kann es mit dem „Anpassen“ auch übertreiben.
Jeder Versuch, ihr einen Stempel aufzudrücken, scheitert: Als Deutsch-Türkin ist sie den Ewiggestrigen „zu modern“, den Jüngeren „zu traditionsgebunden“, den Männern als selbstständige Frau „zu emanzipiert“.
Sie ist eine explosive Mischung. Die Tochter aus einer klassischen Gastarbeiterfamilie sprengt jede Schublade: Sonderschülerin und Stipendiatin für Hochbegabte. Legasthenikerin mit Architektur-Diplom.
Ihre streng muslimischen Eltern steckten sie in eine katholische Klosterschule.
Unter anderem hatte Senay daher Probleme, einen passenden Ehemann zu finden.
Ihre sehr tolerante Mutter sagte immer zu ihr: „Es ist nicht schlimm, Kind. Du kannst einen Nicht-Moslem heiraten, Hauptsache, er wird zu einem Moslem … beschnitten.“
Auch als Architektin wurde sie nie ernstgenommen. Auf der Baustelle riefen ihr die türkischen Bauarbeiter zu: „Kommen Sie in zwei Wochen, dann dürfen Sie putzen!“
Es allen recht machen zu wollen, hat sie nun endgültig aufgegeben, denn das geht immer schief. Stattdessen lebt sie schamlos ihr Doppelleben als türkische Frau mit deutschen Ansichten und als deutsche Ayse mit türkischen Wurzeln.
Seit vielen Jahren gehört Senay zu den besten Comedy-Migrantinnen des Landes.
Die Komikerin macht Comedy mit Tiefgang und in ihrem neusten Programm erzählt sie ihre eigenen Erfahrungen im Alltag und setzt dem Ganzen mit lebendiger Mimik und Gestik das Sahnehäubchen auf. Jetzt steht sie mit spitzer Zunge und einmalig erfrischender Selbstironie mit neuem Programm auf der Bühne.
Dabei lässt sie fast keine Nationalität aus und lehrt die Nazis, dass die Osmanen schon längst nicht mehr von den Toren Wiens stehen, sondern stattdessen gemütlich auf ihren Balkonen im Ruhrgebiet ganze Lämmer grillen.
Und nicht vergessen: Augenwimpern gehören nicht unter die Nase. Ein Damenbart ist da viel schöner.
In ihrem Programm nimmt sie nicht nur „typische Migrantenthemen“ ins Visier, sondern sie greift so ziemlich alle Themen auf, die die Damenwelt (und ganz sicher auch den ein oder anderen Herrn der Schöpfung) bewegen. Die Komikerin war schon in zahlreichen Sendungen zu sehen wie zum Beispiel dem Satiregipfel, der Ladies Night, usw.

 

 
 

Dass „Die Zeit ist reif – ich auch“ nicht etwa nur die Fortsetzung des vorherigen Programms mit ähnlichen Themen, Anekdoten und Witzen ist, wird schnell klar. Es geht nicht allein um das Altern und das Gefühl, sich nicht mehr am Leben beteiligen zu können, sondern um die ständige Entwicklung, die Schnelllebigkeit und Modernisierung der heutigen Zeit.

Denkt man zum Beispiel einmal an den Traumberuf, den man in seiner Kindheit hatte, muss man sich oftmals eingestehen, dass es mit der Verwirklichung nicht so funktioniert hat, wie man sich das vorgestellt hat. Und das schlichtweg, weil einem die Zeit dazu fehlte. „Ich habe mir am 1. Januar 2013 vorgenommen, mehr Sport zu machen“, erzählte Monika Blankenberg während ihres Auftritts. „Und dann war schon Dezember, ich hatte überhaupt keine Chance.“

Mit solchen Geschichten und mit Liedern verdeutlichte die Kabarettistin und Schauspielerin ihren Zuschauern, dass es eigentlich für alles den richtigen Zeitpunkt gebe, sie allerdings das Pech habe, jeden dieser Zeitpunkte zu verpassen.

Die Zeit ist reif für Monika Blankenberge - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/die-zeit-ist-reif-fuer-monika-blankenberge-1.763835#plx123357928

Dass „Die Zeit ist reif – ich auch“ nicht etwa nur die Fortsetzung des vorherigen Programms mit ähnlichen Themen, Anekdoten und Witzen ist, wird schnell klar. Es geht nicht allein um das Altern und das Gefühl, sich nicht mehr am Leben beteiligen zu können, sondern um die ständige Entwicklung, die Schnelllebigkeit und Modernisierung der heutigen Zeit.

Denkt man zum Beispiel einmal an den Traumberuf, den man in seiner Kindheit hatte, muss man sich oftmals eingestehen, dass es mit der Verwirklichung nicht so funktioniert hat, wie man sich das vorgestellt hat. Und das schlichtweg, weil einem die Zeit dazu fehlte. „Ich habe mir am 1. Januar 2013 vorgenommen, mehr Sport zu machen“, erzählte Monika Blankenberg während ihres Auftritts. „Und dann war schon Dezember, ich hatte überhaupt keine Chance.“

Mit solchen Geschichten und mit Liedern verdeutlichte die Kabarettistin und Schauspielerin ihren Zuschauern, dass es eigentlich für alles den richtigen Zeitpunkt gebe, sie allerdings das Pech habe, jeden dieser Zeitpunkte zu verpassen.

Die Zeit ist reif für Monika Blankenberge - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/die-zeit-ist-reif-fuer-monika-blankenberge-1.763835#plx123357928

Dass „Die Zeit ist reif – ich auch“ nicht etwa nur die Fortsetzung des vorherigen Programms mit ähnlichen Themen, Anekdoten und Witzen ist, wird schnell klar. Es geht nicht allein um das Altern und das Gefühl, sich nicht mehr am Leben beteiligen zu können, sondern um die ständige Entwicklung, die Schnelllebigkeit und Modernisierung der heutigen Zeit.

Denkt man zum Beispiel einmal an den Traumberuf, den man in seiner Kindheit hatte, muss man sich oftmals eingestehen, dass es mit der Verwirklichung nicht so funktioniert hat, wie man sich das vorgestellt hat. Und das schlichtweg, weil einem die Zeit dazu fehlte. „Ich habe mir am 1. Januar 2013 vorgenommen, mehr Sport zu machen“, erzählte Monika Blankenberg während ihres Auftritts. „Und dann war schon Dezember, ich hatte überhaupt keine Chance.“

Mit solchen Geschichten und mit Liedern verdeutlichte die Kabarettistin und Schauspielerin ihren Zuschauern, dass es eigentlich für alles den richtigen Zeitpunkt gebe, sie allerdings das Pech habe, jeden dieser Zeitpunkte zu verpassen.

Die Zeit ist reif für Monika Blankenberge - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/stolberg/die-zeit-ist-reif-fuer-monika-blankenberge-1.763835#plx123357928

Einlass: 19h
Beginn: 20h
Eintritt: 25,90 / 21,90 (erm.)

Ticket-URL TICKETS